Ausbildung Hufpflege - Hufheilpraktik - Huftherapie

 

Ausbildungsstart ganzheitliche Barhufbearbeitung und -therapie jeweils im Januar

Profesionelle Hufspezialisten für pferdegerechte, ganzheitliche Barhufpflege und vor allem Huftherapie werden immer mehr gebraucht und gesucht. 

Hufpfleger-in, oder umfassender Hufheilpraktiker-in, ist eine verantwortungsvolle, ausfüllende und abwechslungsreiche Tätigkeit im Vollzeitjob, Nebenerwerb oder, um eine sehr fundierte und nachhaltige Kontrolle für die Hufgesundheit der eigenen Pferde zu gewährleisten.

Basierend auf sehr umfangreichem Wissen und intensiver langjähriger Erfahrungen haben wir unsere Vorstellungen von einer effektiven Ausbildung am HTA Weserlauf -Hufklinik Therapiepraxis Ausbildungszentrum- mit entsprechendem Lehrmaterial konzipiert.

Die auf 2 Jahre angelegte Ausbildung in Barhufpflege bis Huftherapie organisieren wir jeweils in Kleingruppen, um sehr individuelles, detailorientiertes, stark unterstütztes Lernen zu ermöglichen.

Dies gilt vor allem für die Umsetzung der erlernten Theorie in die handwerkliche, tatsächliche Praxis, was nur in Kleingruppen möglich ist.

Die Ausbildung ist nebenberuflich - mit zielorientiertem Engagement - sehr gut machbar.

 

Empfehlungen für die Entscheidungsfindung zur Ausbildung für ganzheitliche Hufpflege und Huftherapie:

  • der Besuch eines HUF-INFO-TAGE-Seminars, welches als sinnvolles Basisseminar für die darauf folgende Ausbildung zum Hufspezialisten gilt und gleichzeitig ein Kennenlernen unserer Ausbildungsstätte ermöglicht.
  • ein terminlich abgesprochener Schnupperbesuch während eines Ausbildungskurses oder Hospitationtages der laufenden Jahrgänge

 

Grundlagen unserer Ausbildung in Hufheilpraktik/Huftherapie:

Diese umfangreiche und intensive Ausbildung in Hufkunde von Equiden - also Pferden, Ponys, Eseln - basiert auf einer grundsätzlich ganzheitlichen Betrachtung von Gesundheit.

Die Hufe sind Sinnesorgane der Pferde, sie fühlen und geben Reize weiter. Sie sind verbunden mit dem Skelett, also dem Bewegungsapparat, dem Stoffwechsel, mit den Meridianen und sie unterstützen das Herz-Kreislauf-System. Diese vielfältigen Verbindungen mit dem gesamten Pferdeorganismus machen schon deutlich, wie stark Hufgesundheit mit der Gesundheit des ganzen Körpers und auch der Psyche als Einheit in Wechselwirkung steht. 

Auch die Umstände der Haltung, die Ernährung und die „Nutzung“ der Pferde haben bedeutenden Einfluss auf die Gesundheit und entsprechend auch auf die Hufgesundheit und Gesundungsfähigkeit im Falle von Hufkrankheit. Diese Zusammenhänge stellen für uns die Basis für jede nachhaltige (Bar-)Hufpflege oder Hufkorrektur dar und sind Inhalt des Lehrplans.

Die Orthopädie befasst sich u.a. mit der „Entstehung, Verhütung, Erkennung und Behandlung erworbener Form- oder Funktionsfehler des gesamten Stütz- und Bewegungsapparates, von Knochen, Gelenken, Muskeln, Sehnen und der Rehabilitation“.

In diesem Sinne ist uns wichtig, dass Hufbearbeiter/innen – als Spezialisten für die Hufgesundheit – diese übergreifenden, ganzkörperlichen Zusammenhänge in ihrer Arbeitspraxis erkennen und interpretieren lernen. Ziel ist es, durch eine optimale Hufversorgung einer ganzheitlichen und langfristigen Huf- und Pferdegesundheit den Weg zu bereiten und zu verstehen wie wechselseitige Beeinflussungen von Körpergeschehen stattfinden.

Wenn die Hufe als Basis des Gebäudes nicht physiologisch funktionieren -können-, ist tatsächliche Pferdegesundheit schlecht möglich. Das gilt natürlich auch umgekehrt. Daher ist für diese Ausbildung ein ganzheitliches Interesse an Zusammenhängen Voraussetzung.

Auf die umfangreichen Hufkenntnisse in Anatomie und Biologie, Physiologie, Histologie und Biomechanik bauen die handwerklichen Kenntnisse und die Fähigkeit der sinnvollen Übertragung des Wissens zu einem ganzheitlichen Bearbeitungs- oder Behandlungskonzept im individuellen Fall auf. 

Um Pferden ein optimales Laufen zu ermöglichen, sind manchmal scheinbar "geringfügige" Dinge in der Hufbearbeitung ausschlaggebend, sowie ein Überblick auf die Gesamtsituation. Gerade die Beachtung dieser Merkmale, beeinflusst den Laufkomfort und das Gangbild des Pferdes ganz entscheidend und macht häufig einen auffallenden Unterschied. Besonders für diese vermeintlichen Kleinigkeiten sollen das Wissen, das Auge und das praktischen Vermögen und die Einfühlung geschult werden. Denn vor allem im Bereich Huftherapie hängt der Erfolg von diesen Fähigkeiten ab und unterscheidet sich von Hufpflege. Die Beachtung des mittlerweile teils strapazierten Begriffs von individueller Gesamtsituation, in der sich ein Pferd befindet, ist dringend nötig. Wichtig ist die flexibele Anwendungskompetenz von Wissen auf die individuelle Situation jedes Pferdes. Wir vermitteln unsere langjährigen und umfangreichen Erfahrungen.

Somit ist unser großes Ziel der hufheilpraktischen Tätigkeit individuell umgesetzte Hufpraxis, um gesunde Hufe optimal zu erhalten, gut funktionierendes beschlagfreies Laufen je nach Gelände zu fördern, sowie Krankheiten der Hufe nach individuell erstelltem Therapieplan zur Gesundung zu bringen.

Außerdem wird bei Hufkrankheiten und Beeinflussungen des Bewegungsapparates ein Unterschied zwischen der Behandlung von Schmerzsymptomen und der Erkennung und Behandlung von Ursachen ausgearbeitet. Durch eine bewusste Klärung dieser Unterschiede, das Bemerken von Krankheitssymptomen und dem Erkennen von Gründen für diese Symptome, gelingt es ausgebildeten Hufspezialisten erfahrungsgemäß immer öfter, auch  Pferde, die nach derzeit schulmedizinischer Leitlinie als sogenannt austherapiert gelten, einer Genesung und Rehabilitation zuzuführen. Dies gilt besonders für die nach schulmedizinischer Lehrmeinung aufgegebenen Pferde, mit „Strahlbeinlahmheit“, „Hufrollen-Syndrom“ und „Hufrehe“. Im Bereich Kapselrisse, Hornsäulen, Hohlen Wänden oder Hufkrebs können Operationen mit entsprechend aufwendiger Folgeversorgung häufig durch eine entsprechende Hufbearbeitung vermieden werden.

Prophylaxe ist natürlich das angestrebte Grundprinzip für die Pferde-und Hufgesundheit.

Es wird immer wichtiger, in unserem Gesundheitsbestreben für unsere Tiere, die Körper als eine Einheit aus vielen Details zu verstehen.

Anhand zahlreicher Praxisbeispiele in unserer Arbeit erhalten die Auszubildenden für Hufpflege bis Huftherapie Einblicke in die Rehabilitations- und Bearbeitungsverläufe auch in sehr schweren Krankheitsfällen. Die meisten Patienten haben eine lange Leidens- und Therapiegeschichte hinter sich, wenn sie uns vorgestellt werden. Umso stärker liegt unser Augenmerk darauf, dass unsere Auszubildenden erkennen, warum bestimmte Maßnahmen eventuell zuvor nicht greifen konnten und dass sie erleben können, wie eine Rehabilitation möglich werden kann.

Die Aufgabe der ganzheitlichen Barhufbearbeiter/innen ist das Erhalten oder Erstellen von Hufgesundheit nach ganzheitlichen Grundsätzen, verbunden mit einer großen theoretischen und praktischen Hufkompetenz und Bearbeitungsspielraum.

Die speziellen Fähigkeiten zur Huftherapie hängen deutlich von dem Engagement der Lernenden ab. Die sichere Umsetzung in schweren Fällen und die huftherapeutischen Fähigkeiten entwickeln sich jedoch mit Erfahrung und Praxis. Das ist ein dauerhafter Prozess, der auch nach Abschluss der Ausbildung, wie in jedem Beruf, natürlich nicht endet.

 

Ausbildung Hufpflege/Hufheilpraktik Ziele:  

  • Theoretische Kompetenz zur Beurteilung geeigneter Hufbearbeitung / Hufpflege und Befähigung einer Konzepterstellung zur Therapie von Hufkrankheiten
  • Praktische Kompetenz der Hufkorrektur zur Gesunderhaltung der Hufe und Gesundung kranker Hufsituationen
  • Befähigung zu einer erfolgreichen Berufsqualifikation als Hufpfleger/in oder Huftherapeut/in im Bereich der ganzheitlichen Barhufbearbeitung und Hufgesundheit in Theorie und Praxis

Termine/Zeitplan/Organisation: 

  • 11 intensive Wochenendseminare für Kleingruppen in Theorie und Praxis verteilt auf 2 Jahre
  • Hospitation Hufklink/ Praxis
  • Mitfahrpraxis an Fremdställe / Praxis
  • je nach Eigeninitiative Zeitaufwand für schriftlichen Hausaufgaben zwischen den Kurszeiten, die individuell korrigiert werden !
  • Falldokumentationen
  • schriftliche Facharbeiten / Modellarbeiten zur Prüfungszulassung
  • zahlreiche Fotobesprechungen von eigenen Praxisbeispielen ab Zwischenprüfung nach individueller Besprechung.

Ausbildung Hufpflege/Hufheilpraktik Lernkonzept: 

  • Erwerb von theoretischem Wissen anhand von Fachliteratur und fachlichem Lehrmaterial in Blockunterrichtseinheiten und Nacharbeit zu Hause.
  • Umsetzung der theoretischen Kenntnisse in die Praxis, unter Aufsicht und an „toten Hufen“. Je nach Lernfortschritt dann an Pferden nach Anleitung und unter Kontrolle.
  • Aktives Lernen und Vorbereiten zu Hause, schriftliche Hausaufgaben mit persönlicher Korrektur per E-Mail
  • Ausgabe von Frage-Antworten-Sammlungen zur Unterstützung des Lernens
  • Individuelle persönliche Lernunterstützung und Bearbeitungsfragen anhand von Fotos per E-Mail
  • Anfertigen von Dokumentationen der Hufbearbeitung
  • Eingehendes Besprechen von Falldokumentationen
  • Bearbeitung und „Untersuchung“ von Kadaver-Hufen / Gliedmaßenteilen (Anatomie)
  • Mitfahr/Praxis-Tage in verschiedene Ställe/Hufklinik
  • Herausarbeitung Praxis am gesunden Huf / Praxis am kranken Huf
  • Abschlussprüfung in Theorie und Praxis

 Ausbildung Hufpflege/Hufheilpraktik Lerninhalte:

  • Anatomie, Physiologie, Pathologie, Histologie, Funktion der Hufe, Biomechanik der Hufe, Exterieurlehre und-begutachtung etc.
  • ein großes Thema : Zusammenhänge Ernährung / Haltung / Hufgesundheit
  • Einfluss der Hufe auf die Pferdegesundheit
  • Auswirkungen Beschlag/Barhuf
  • Barhufbearbeitung, Hufpflege und unterstützende Korrektur beim gesunden Huf/Pferd
  • Hufbehandlungen und Bearbeitung bei Strahlproblemen, Abszessen, Fehlstellungen, untergeschobenen Trachten, Tellerhufen, erweiteter Weiße Linie usw.
  • Huftherapie, Hufbearbeitung am kranken Huf/Pferd. Behandlungsmöglichkeiten wie z.B. Zwanghufe, Kapselbrüche, Hufkrebs, Hufrehe, „Hufrolle“-Erkrankungen usw.
  • Gangbildanalysen, Lahmheitserkennung, Gebäudeprobleme im Zusammenhang mit Hufgesundheit
  • Auswertung von Röntgenaufnahmen
  • Stoffwechselzusammenhänge/Einflüsse von Stoffwechselproblematiken auf die Hufgesundheit
  • Häufige Hufbearbeitungsfehler und ihre Auswirkungen
  • Werkzeugkunde und Handhabung/ Arbeitssicherheit
  • Individuelle Beurteilung von Pferden mit ihren Hufen und Erarbeiten eines geeigneten Konzeptes zur Hufbearbeitung, Hufpflege oder Huftherapie
  • Betrachtung derzeitiger schulmedizinischer Behandlungsformen von Hufkrankheiten oder Lahmheiten im Vergleich
  • Einblick in ganzheitliche therapieunterstützende Maßnahmen wie z.b. Homöopathie, Kräutertherapie, Osteopathie, TCM
  • Einblick in die Zahnkunde und ihre Zusammenhänge mit dem Bewegungsapparat und somit der Hufgesundheit
  • ... und vieles mehr

Dozententeam:

  • Petra Wieland für den Bereich: ganzheitliche Barhuftherapie,  TCM/Pferdeheilpraktik
  • Bernd Bischoff für den Bereich: ganzheitliche Pferdeosteopathie, Zahnkunde

Ausbildungsort: 

  • HTA Weserlauf - Hufklinik Therapiepraxis Ausbildungszentrum für Hufpflege, D-27324 Gandesbergen, in Niedersachen im Dreieck Hannover-Bremen-Hamburg

Ausbildung Hufpflege/Hufheilpraktik Kosten:

  • 7.500,00 inkl. 19% MwSt.
  • Zahlung in aufeinanderfolgenden Raten möglich
  • Hinweis: die Ausbildungskosten können steuerlich geltend gemacht werden.

 

Weiterbildung:

Für alle Absolventen der Ausbildung Hufpflege/Hufheilpraktik/Huftherapie mit bestandener Prüfung bieten wir jeweils jährliche Aufbauseminare und Fortbildungsmöglichkeiten an. Neue Erkenntnisse, Therapiefallbesprechungen, Rehabilitationsverläufe dienen der Intensivierung der Fähigkeiten und sind natürlich auch ein kollegialer Austausch und ein Forum für und bei Problemen unterschiedlichster Art.

 

Vermittlung von ausgebildeten Barhufprofis bei Kundenanfragen :

Wir pflegen aufgrund starker Nachfrage eine interne Liste von fertig ausgebildeten KollegInnen für die Vermittlung bei Kundenanfragen. Entsprechend unterstützen wir auf Wunsch unsere fertig ausgebildeten Huf-Heilpraktiker-innen auch in ihrer Praxis.

 

Ausbildungsstart "ganzheitliche Barhufbearbeitung -therapie" jeweils im Januar 

Abschlussprüfung "ganzheitliche Barhufbearbeitung-therapie" Herbst/Winter im Folgejahr

Weitere Infos auch zur Anmeldung per email und Telefon

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